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DATUM 20. September 2019
BETREFF ATLAS – Info 3186/19
BEZUG
ANLAGEN
GZ O 1930 Betrieb – IV A 3 – 3186/2019 (bei Antwort bitte angeben)
ATLAS-Übergreifend:
ATLAS-Registriernummer; Vergabe von weiteren Dienststellenschlüsseln aus
technischen Gründen
Durch die erwarteten Auswirkungen des Brexits und die Aufhebung der Einfuhrumsatzsteu-
erbefreiung für die Einfuhren von Kleinsendungen mit einem Wert von bis zu 22 Euro zum
1. Januar 2021 (Richtlinie (EU) 2017/2455) besteht die Gefahr, dass der Nummernkreis der
ATLAS-Registriernummer in seiner heutigen Form bei einigen Zolldienststellen nicht mehr
ausreicht.
Betroffen sind Zolldienststellen, die perspektivisch in einem Monat zu einem Belegkreis mehr
als 999.999 Vorgänge abfertigen.
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Als hierfür relevante Belegkreise wurden die Arbeitsnummern (AT/A), Summarischen Anmel
dungen (AT/B) und Einzelzollanmeldungen (AT/C) identifiziert.
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Um eine Registrierung weiterer Vorgänge zu einem Belegkreis einer Dienststelle pro Monat
gewährleisten zu können, wurde eine technische Übergangslösung vorbereitet:
Bei Überschreitung der Millionengrenze (pro Dienststelle/Belegkreis/Monat) werden darüber
hinausgehende Registriernummern mit einem weiteren Dienststellenschlüssel generiert.
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Informationen über diese im Bedarfsfall neu vergebenen weiteren Dienststellenschlüssel
werden über das Dienststellenverzeichnis unter www.zoll.de sowie über ATLAS-Teilnehmer-
Info bekannt gegeben.
Der weitere Dienststellenschlüssel dient ausschließlich der Vergabe weiterer Registriernum
mern.
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Beispiel:
Letzte vergebene Registriernummer der Dienststelle 5000 vor Erreichen der Millionen-
grenze:
AT/C/40/999999/09/2019/5000
Erste darauffolgende Registriernummer der Dienststelle 5000 nach Überschreitung der Milli-
onengrenze:
AT/C/40/000001/09/2019/5001
Die Abweichung der Registriernummer im Dienststellenschlüssel hat keine Auswirkungen auf
die Teilnehmerkommunikation. ATLAS-Teilnehmernachrichten sind weiter an den ursprüngli-
chen Dienststellenschlüssel zu richten.
In den ATLAS-Fachanwendungen werden die entsprechenden Verknüpfungen eingerichtet,
um die Verfahrensübergänge (wie z.B. zwischen SumA und EAS/Versand/Ausfuhr) zwischen
den verknüpften Dienststellenschlüsseln (nach oben genannten Beispiel 5000 und 5001) zu
gewährleisten.
Vorgenannte Anpassungen sind dem EDI-Implementierungshandbuch zum IT-Verfahren AT
LAS ab der Version 9.0.3 zu entnehmen.
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Im Auftrag
Schmitt
Dieses Schriftstück ist ohne Unterschrift gültig.